2016/001 || #angeschaut || White Collar || Hannibal || Making a Murderer || Sherlock ||

Ich bin ja, wie ich schon tausend Mal erwähnt habe, nicht so der TV Mensch. Ich habe auch schon ganz oft erklärt warum: Ich bin mit dem was im Fernsehen heute angeboten wird einfach nicht zufrieden. Das sind keine Sachen die mich persönlich ansprechen. 90% ist Asi-TV-Mist der mir schon nach 5 Minuten aus den Ohren heraus hängt.
Vor etwa zwei Monaten hab ich mich dann aber zu entschlossen mich doch bei Netflix anzumelden. Weil ich wusste, dass ich dort auf jeden Fall White Collar endlich zuende sehen kann. Ich bin dann doch ein wenig in den Netflix-muss-alles-sofort-sehen-Rausch verfallen und hab doch mehr Serien geschaut als gedacht. Vor allem Sendungen die mir vorher empfohlen wurden und die ich jetzt weiterempfehlen möchte. 

Ich bin die Sorte von Mensch, die schnell wegschaltet wenn mich eine Sendung nicht wirklich fesselt und dann auch nicht weiter schau. 
White Collar ist zu einer meiner Lieblingssendungen geworden. Ich hab mit Neal richtig mitgefiebert. Ich finde bei der Sendung besonders gut, dass es einen Handlungsstrang gibt, der sich durch die ganze Sendung zieht, aber die Fälle immer innerhalb einer Folge abgeschlossen werden. Und ich finde, dass die Charaktere gut durchdacht wurden und man bei vielen wirklich dazu engeladen wird sie gern zu haben. Und man muss zugeben, dass Neal (Matt Bomer) auch schön anzusehen ist.


Davor hab ich Hannibal gesehen und gedacht, dass das vielleicht nichts für mich ist. Aber nach Folge zwei konnte ich gar nicht mehr aufhören die Sendung weiter zu schauen. Ich liebe es an der Sendung, dass man selbst nie genau weiß was gerade passiert und immer ein wenig Ungewissheit bei der Handlung hat. Aber mein kleines "Künstlerherz" schlägt auch ein wenig höher bei der Visualisierung der Sendung. Sie ist einfach schön gemacht. Und auch wenn das seltsam klingt: besonders das angerichtete Essen bei Hannibal und die Darstellung der Leichen hat mir gut gefallen.
Und es war spannend das Verhältnis von Will und Hannibal zu beobachten und das Verhältnis der beiden zu dem Rest der Hauptcharaktere.


Danach hab ich Sherlock geschaut. Auch eine Serie die ich echt recht gut finde. Nur sind die Folgen sehr lang. Also nichts was man Abends vielleicht "noch kurz" zum Entspannen schauen kann. Die Folgen sind in etwa so lang wie ein Film, aber auch gut gemacht. Die Sendung ist interessant aber auch witzig. 



Und zum Schluss möchte ich noch über die "Dokumentation" Making a Murderer reden. Als ich Angefangen hab das zu schauen dachte ich irgendwie erst: ah ok, da war jemand im Gefängnis, dann hat man ihm sicher gesagt er ist schlecht und dann hat er schlechtes getan.
Aber mit dem was ich in der Sendung dann gesehen hab hab ich rein gar nicht gerechnet. Das ist auf jeden Fall eine Dokumentation die sich alle mit ein bisschen was im Kopf ruhig mal anschauen können. Man denkt sich an so vielen Stellen einfach nur: wie. kann. das. sein????
Ich habe keine Ahnung ob Steven unschuldig ist oder nicht, was für mich aber klar ist ist, dass da eine Megen Beweise sind die unglaublich zweifelhaft sind. Ich kenne nicht alle Beweise. Es kann sein, dass es noch mehr Beweise gibt die gegen ihn sprechen, ich denke aber, dass die Hauptbeweisstücke in der Sendung erwähnt wurden.
Ich kann einfach nicht glauben wie jemand trotz so zweifelhafter Beweise einfach wieder verurteilt wird.
Schuldig oder nicht, in diesem Prozess ist eine Menge schief gelaufen und ich hoffe, dass die Verteidigung den Fall noch einmal neu aufrollen kann, neue Beweise findet. Egal zu welchem Urteil man dann kommt, man möchte einfach gerne Klarheit, klare Beweise. Die Dokumentation ist auf jeden Fall spannend gemacht und sobald man einmal in dem Thema drin ist möchte man auch weiter schauen. Ich hab die Sendung innerhalb von zwei Tagen durch gehabt weil mich die Geschichte so gefesselt hat.
Wenn man die Sendung mit einem Hashtag beschreiben würde wäre dieser für mich wohl #wiekanndassein. 


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